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aschmann ruegge architekten ag versteht sich als ein innovativ denkendes Architekturbüro im Glarnerland. Seit 1999 plant und baut ein Team, von über zehn MitarbeiterInnen, individuelle Bauten auf unterschiedlichsten Meereshöhen, mit divergierenden Anforderungen und anspruchsvollen Nutzungen. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einbetten in bereits bestehende Strukturen führen zu Resultaten, welche überzeugen.

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Erbaut 1467, saniert 2024

Das Haus „Rüfi“ am westlichen Dorfrand wurde bis vor Kurzem noch sehr bescheiden und ohne grossen Luxus vom vorherigen Eigentümer bewohnt. Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Haus vermutlich 1467 erbaut worden ist. Da in den letzten Jahrzehnten nur wenig in den Unterhalt investiert wurde, stand eine umfassende denkmalpflegerische Sanierung an.

Obwohl das Gebäude in der Landwirtschaftszone liegt, ist es vor einiger Zeit abparzelliert und ist damit vom bäuerlichen Bodenrecht befreit worden. Es fügt sich optisch und standortmässig nahtlos in die direkt angrenzende Dorfkernzone ein.

Das bestehende Volumen aus Wohnteil und Stall blieb bei der Sanierung erhalten, wodurch das Charakteristische des kleinen Quartiers bewahrt werden konnte. Unser architektonisches Ziel war es, diese dörfliche Struktur zu schützen und das Gebiet durch behutsame, gezielte Eingriffe zu beleben. Es entstanden zwei grosszügige Wohneinheiten. Im Hauptwohnhaus entstanden im Erdgeschoss ein offener Koch-, Ess- und Wohnbereich sowie ein Badezimmer, während das Obergeschoss Platz für drei gemütliche Schlafzimmer und eine weitere Nasszelle bietet. Das ehemalige Stallgebäude kann neu auf vielfältige Weise genutzt werden: Im Erdgeschoss befinden sich Technikraum, Velo- und Disporaum sowie der separate Eingang zum Studio. Im Obergeschoss des Stalls liegt der Wohnbereich mit Küche und einer grossen, nach Süden ausgerichteten offenen Laube.